Deutscher Gewerkschaftsbund

13.10.2017

Neuwahlen im Seniorenausschuss des DGB München

Dieb beiden Vorsitzenden

DGB/ Almer

Werner Schneider (IG Metall) wurde erneut zum Vorsitzenden des Münchener Seniorenausschuss des Deutschen Gewerkschaftsbunds gewählt. Sigrid Kabis (ver.di) bleibt als stellvertretende Vorsitzende ebenfalls im Amt.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund ist als Dachverband die politische Interessensvertretung der acht Mitgliedsgewerkschaften. Alle vier Jahre werden im DGB die Gremien neu gewählt. Am 10. Oktober 2017 konstituierte sich der DGB Seniorenausschuss München neu.

Als Vorsitzender wurde der 64-jährige Werner Schneider wiedergewählt. Er hat dieses Amt schon seit 2013 inne. Als Stellvertreterin wurde Sigrid Kabis ebenfalls wieder gewählt.

Die DGB Senioren sind die Interessenvertretung der älteren Gewerkschaftsmitglieder. Sie machen sich stark gegen Altersarmut, für die Rechte von Senioren und für Unterstützungsangebote wie beispielsweise das Seniorenticket im MVV.

Eines der zentralen Themen der Münchner DGB Senioren bleibt das Thema Rente. Dabei geht es nicht um ihre Rente, sondern solidarisch um die Rente der jungen Generationen. In München verdienten Ende des vergangenen Jahres über 100.000 Beschäftigte (Vollzeit, ohne Ausbildung) weniger als 2500 Euro brutto im Monat. Das geht aus Zahlen der Bundesagentur für Arbeit hervor. Ein Bruttoeinkommen oberhalb dieser Grenze ist jedoch notwendig, um nach 40 Beitragsjahren eine Rente über dem Grundsicherungsniveau zu erhalten, wenn das Rentenniveau wie beschlossen weiter auf 43% sinkt.

„Wir brauchen dringend einen Kurswechsel in der Rente. Das Rentenniveau darf nicht weiter sinken. Im Gegenteil: es muss wieder steigen. Ansonsten sind breite Teile der Beschäftigten von sozialem Abstieg im Alter bedroht. Schon heute lassen sich mit der Renten die Mieten in München teilweise nicht bezahlen. Wie soll das nur bei sinkenden Niveau weitergehen?“, so Werner Schneider, Vorsitzender der DGB Senioren.  Seine Stellvertreterin Sigrid Kabis: „Wir sagen ganz klar: Wer jahrzehntelang gearbeitet und eingezahlt hat, muss eine Rente bekommen, von der man in Würde leben kann.“


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