Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 022 - 25.11.2011

Ein guter Tag für Münchens Mieter!

Pressemitteilung:

Ein guter Tag für Münchens Mieter!

Christoph Frey, DGB Regionsvorsitzender München und Beatrix Zurek, Vorsitzende des Mietervereins München e.V. begrüßen das heute vorgelegte Programm der Stadt München „Wohnen in München V“!

Mit Wohnen in München V werden die wohnungspolitische Programme, die die StadtMünchen erstmalig im Jahr 1989 vorgestellt hat fortgeschrieben.

In diesen Programmen wurden Stadtentwicklungsprojekte verabschiedet, die dieWohnungsnot in München eindämmen sollen bzw. die dafür sorgen sollen, dass Wohnen inMünchen für alle finanzierbar bleibt.

„Mit ´Wohnen in München V´ setzt die Landeshauptstadt München richtige und wichtige Akzente. In Zeiten, in denen die Mieten immer weiter steigen, muss die Förderung für mehr und günstigen Wohnraum ausgebaut werden. Deshalb ist die finanzielle Ausweitung desProgramms richtig.“, erklären Christoph Frey und Beatrix Zurek.

In dem neu aufgelegten Programm „Wohnen in München V“ werden viele Vorschläge zurUnterstützung von Genossenschaften umgesetzt. Sie sind ein wichtiger Akteur, wenn es um bezahlbaren Wohnraum geht. „Vor dem Hintergrund steigender Bodenpreise, finden wir es wichtig, dass 20 – 40 % der städtischen Grundstücke für Genossenschaften reserviert werden. Vor allem in Kombination mit der Möglichkeit Grundstücke im Bestgebotsverfahren oder in einer Konzeptausschreibung auszuschreiben.“, so Zurek und Frey.

Mit der Studie „Grundrisse für bezahlbaren Wohnraum“ wollte der Mieterverein München e.V und DGB, Region München deutlich machen, dass mittlerweile nicht nur Geringverdiener in München große Schwierigkeiten haben, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Auch Arbeitnehmer mit mittleren Einkommen, wie Facharbeiter werden zunehmend mit diesem Problem konfrontiert.

„Wir begrüßen den Schritt der Landeshauptstadt sehr, die Einkommensgrenzen sowohl für die Unterstützung zum Eigentumserwerb als auch zur Miete höher zu setzen, damit auch Bezieher mittlerer Einkommen davon profitieren können“, so Christoph Frey und Beatrix Zurek.


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