Deutscher Gewerkschaftsbund

Runder Tisch Kirchen und Gewerkschaften

Solidarität 4.0

Wie lässt sich die Arbeitswelt von morgen menschlich gestalten?

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Die Arbeitswelt erlebt rasante und riskante Umbrüche. In den vergangenen Jahren hat sich ein breiter Niedriglohnsektor etabliert. Der Trend zur Leiharbeit, Werkverträgen und Scheinselbständigkeit macht Millionen Arbeitsplätze instabil und prekär. Zugleich verändert sich die Arbeit durch die Digitalisierung. Sie löst sich ab von festen Zeiten, Orten und Tarifen. Der moderne „Crowd-Worker“ ist hoch vernetzt und doch auf sich gestellt.
Wie lässt sich die Arbeit unter diesen Vorzeichen menschlich gestalten? Ist Solidarität in der „Wirtschaft 4.0“ überhaupt noch möglich? Der Runde Tisch München diskutiert mit Gustav Horn, Matthias Jena und Jochen Ostheimer darüber, welche Antworten die christliche Ethik auf diese Fragen geben kann. Ausgangspunkt ist die neue Denkschrift der EKD „Solidarität und Selbstbestimmung im Wandel der Arbeitswelt“.

Diskussion mit:

  • Prof. Dr. Gustav Horn Leiter des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung, Vorsitzender der Kammer für soziale Ordnung der EKD
  • Matthias Jena Vorsitzender des DGB Bayern, Mitglied der Synode der Evang.-Luth Kirche in Bayern
  • Dr. Jochen Ostheimer Gesellschaftsethiker, Lehrstuhl für Christliche Sozialethik, LMU München


In Kooperation mit der Katholischen Hochschulgemeinde an der LMU München.

Einladung:

EKD Denkschrift

Cover der EKD Denkschrift "Solidarität und Selbstbestimmung im Wandel der Arbeitswelt" EKD

 

Die „Gewerkschaftsdenkschrift“ der Evangelischen Kirche in
Deutschland schärft den Blick für die Veränderungen in der Arbeitswelt.
Ihr Ruf nach „Solidarität und Selbstbestimmung“ bestärkt insbesondere
die Gewerkschaften: „Mitarbeit in den Gewerkschaften ist für
christliche Arbeitnehmer wesentlicher Ausdruck ihres Berufsethos“. Sie kann hier heruntergeladen werden:
https://www.ekd.de/download/2015_solidaritaet_und_selbstbestimmung.pdf


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