Deutscher Gewerkschaftsbund

Nein zu 2% vom BIP für Rüstung.

Antikriegstag 2017 in München

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am Freitag, den 1. September, 18:30 Uhr
Gewerkschaftshaus München, Ludwig-Koch-Saal,
Schwanthalerstr. 64, U4/5 Theresienwiese

 

Begrüßung: Simone Burger, DGB Kreisverband München
Referat: Lühr Henken, Bundesausschuss Friedensratschlag

Anschließend Diskussion
Moderation: Andrea Behm, attac München

Ende der Veranstaltung gegen 21:00 Uhr

 

Lühr Henken, Berlin, Co-Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag, arbeitet mit in der Berliner Friedenskoordination und ist Beirat der Informationsstelle Militarisierung e.V. ( IMI), Tübingen. Der Bundesausschuss Friedensratschlag mit Sitz in Kassel ist ein personell offener deutschlandweiter Zusammenschluss von friedenspolitisch engagierten Menschen. Schwerpunkte seiner friedenspolitischen Arbeit sind: Frieden ohne Wenn und Aber, nichtmilitärische Lösungsvorschläge, Antifaschismus, Demokratie und solidarische internationale Zusammenarbeit. Er ist Veranstalter des jährlichen Friedenspolitischen Ratschlags.

 

NEIN zu 2% vom BIP für Rüstung.
Die NATO hat 2014 beschlossen, dass die einzelnen Mitgliedsländer ihre Verteidigungsausgaben auf 2% der Wirtschaftskraft steigern sollen. Mit der Drohung des US-Präsidenten Donald Trump: „Entweder geben die Verbündeten mehr Geld für Verteidigung aus oder die USA reduzieren ihr Engagement“ hat diese Diskussion nochmal an Fahrt aufgenommen.
Für Deutschland bedeutet das: Das Verteidigungsbudget von derzeit 37 Mrd. Euro würde bis 2024 auf ca. 75 Mrd. Euro steigen, also sich verdoppeln.
Deshalb wollen wir uns am Antikriegstag 2017 mit dem Thema Finanzen für Rüstung
auseinandersetzen:

  • Was bedeutet die 2%-Forderung für die Bevölkerung?
  • Was bedeutet die Forderung für die EU? Führt die 2%-Forderung zu einer verstärkten
    Aufrüstung und zu einer stärkeren Militarisierung der Europäischen Union?
  • Wie sieht es weltweit aus? Wieviel Geld geben die einzelnen Länder aus? Wer rüstet auf und rüstet auch jemand ab?
  • Woher sollen die Milliarden kommen?


Fragen, die an die Bundesregierung zu richten sind - gerade in den Monaten vor der Bundestagswahl.
Die schlichte Losung „mehr Waffen führen zu mehr Frieden“, funktioniert nicht. Diese Welt braucht
Abrüstungsinitiativen, keine Aufrüstungsinitiative.

 


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