Deutscher Gewerkschaftsbund

Veranstaltung zum Antikriegstag 2016

Bundeswehr: Wie.Dienen.Sie.Deutschland.

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Im Herbst diesen Jahres soll das Weißbuch 2016 zur Sicherheitspolitik und zur Zukunft der Bundeswehr verabschiedet werden. Das Weißbuch – so die offizielle Darstellung – soll die Leitlinien der Sicherheitspolitik für die nächsten 10 Jahre festlegen. Diskutiert werden unter anderem die Themen: Mehr Einsätze der Bundeswehr im Ausland, Einsätze ohne UN Mandat, wie darf die Bundeswehr im Inneren eingesetzt werden, was ist hybride Kriegsführung und was folgt aus ihr, welche Gefahren gehen von Cyber-Attacken aus. Wofür steht das „Lead-Nation-Konzept“?
Wir wollen dieser Diskussion eine friedenspolitische Diskussion entgegen stellen. Wie sollte ein Weißbuch aussehen, das der Friedenspolitik verpflichtet ist? Wir wollen an diesem Antikriegstag über die Vorschläge im Weißbuch des Bundesverteidigungsministeriums informieren, aber auch Alternativen vorstellen.

 

Begrüßung: Simone Burger, DGB Kreisverband München

Referat Weißbuch 2016: Claudia Haydt, IMI Informationsstelle Militarisierung

Anschließend Diskussion

Moderation: Bernd Michl, attac München

 

Claudia Haydt ist Soziologin und Religionswissenschaftlerin und arbeitet für die Informationsstelle Militarisierung. Die Militarisierung in der EU und die Bundeswehr gehören ebenso zu ihren Themenschwerpunkten, wie die Konstruktion von Feindbildern. Sie setzt sich damit auseinander, wie sie konstruiert und instrumentalisiert werden und welche Rolle dabei die Medien spielen.
Die Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. arbeitet seit 1996 in einem breiten Spektrum friedenspolitischer Themen mit einem starken Fokus auf der Rolle Deutschlands in der Welt. Als gemeinnütziger Verein ist es Ziel des IMI, mit Analysen und Informationen einen Beitrag zur „Völkerverständigung“ zu leisten. Die Informationsstelle versteht sich dabei als eine Mittlerin zwischen Friedenbewegung und Wissenschaft und deren Bearbeitung von Konflikten und Konfliktkonstellationen.

 


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