Deutscher Gewerkschaftsbund

29.09.2022

Energiekrise jetzt abfedern. Für Sicherheit, Verlässlichkeit, Gerechtigkeit.

Simone Burger

Simone Burger DGB/ (c) Theis

Der DGB Region München begrüßt die Einigung auf eine Gaspreisbremse. Die Einführung hatten die Gewerkschaften schon länger gefordert.

„Wir brauchen langfristige und verlässliche Hilfen, die auch bei allen Münchner*innen ankommen. Das kann nur ein umfassender Energiepreisdeckel leisten“, sagt Simone Burger, Geschäftsführerin der DGB Region München.

 

„Die Preise müssen runter – dieser Aussage des Bundeskanzlers kann ich nur zustimmen“, sagt Simone Burger, Regionsgeschäftsführerin des DGB. „Wir begrüßen die Einigung und werden die Umsetzung der Strompreisbremse und die Ausgestaltung der geplanten Gaspreisbremse aktiv begleiten.“ Mit Blick auf die gerade gestern bekannt gegebenen Fernwärmepreiserhöhungen der Stadtwerke München ergänzt Burger: „Für uns sind die geplanten Umsetzungen nur dann ein Doppel-Wumms, wie Scholz es formuliert, wenn alle Münchner Haushalte von den geplanten Entlastungen profitieren, ganz besonders geringverdienende Haushalte. Für sie ist es unmöglich, die Energiepreissteigerung allein zu stemmen. Das muss das Ziel sein.“

 

Denn klar ist: Die Zeiten bleiben unsicher – das gilt besonders für die europäische Energieversorgung. Und die Einflussfaktoren sind vielfältig und für den Laien kompliziert zu bewerten: Bleiben die französischen Atomkraftwerke stabil am Netz? Wie entwickelt sich der Steinkohlepreis? Welche Auswirkungen haben die Pipeline-Sabotagen auf die Gaspreise? „Die Energieversorgung bleibt ein komplexes Thema, dass Viele verunsichert und dies auch zurecht. Umso wichtiger ist es jetzt, allen Menschen die Sicherheit zu geben: Ihr könnt euch darauf verlassen, dass ihr diesen – und auch in den kommenden - Winter eure Energiekosten bezahlen könnt. Egal, was auf den Märkten passiert“, betont Simone Burger.

 

 

 

Zum Hintergrund:

Um die großen Gaslieferanten, die Stadtwerke und damit die Bürger*innen beliefern, vor dem finanziellen Zusammenbruch – und damit auch die Bürger*innen vor eventuellen Belieferungsproblemen zu schützen – hatte die Politik die sogenannte Gas-Umlage beschlossen. Ziel der Gasumlage war es, so die Mehrkosten der betreffenden Unternehmen an die Verbraucher*innen weitergeben zu können. Die Gasumlage wird nun abgeschafft, da der Staat die Versorgungssicherheit mit anderen Instrumenten sicherstellen wird, gleichzeitig einigte sich die Bundesregierung auf eine Gaspreisbremse.


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