Deutscher Gewerkschaftsbund

01.02.2022

Neuwahl im DGB Kreisverband Weilheim-Garmisch

Manfred Unger wird wieder zum ehrenamtlichen Vorsitzenden gewählt

Kurz vor Weihnachten 2021 wurde im DGB Kreisverband Weilheim-Garmisch neu gewählt. Aufgrund von Corona, per Briefwahl. Hier stimmten die Mitglieder erneut einheitlich für Manfred Unger (IG Metall) als ehrenamtlichen Vorsitzenden, zu dem stellvertretenden Vorsitzenden wurden Matthias Luniak (IG BCE) gewählt.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund ist als Dachverband die politische Interessenvertretung der acht Mitgliedsgewerkschaften. Alle vier Jahre werden im DGB die Gremien neu gewählt. In den bundesweiten DGB Kreis- und Stadtverbänden organisieren sich Vertreter und Vertreterinnen aller acht Mitgliedsgewerkschaften.

„Auch in der nächsten Periode wird sich der Kreisverband mit den Problemen von Arbeitnehmern auf unserem Arbeitsmarkt auseinandersetzen. Als DGB kämpfen wir für gute Arbeitsbedingungen für Jung und Alt. Wir befürworten die Einführung eines Bundestariftreuegesetzes und sehen es als wichtigen Schritt, um die Tarifbindung hierzulande wieder zu stärken“, so der ehrenamtliche DGB Vorsitzende in Weilheim. „Für Millionen Beschäftigte hat die Einführung höhere Löhne, kürzere Arbeitszeiten und bessere Arbeitsbedingungen zur Folge. Eine solche Tariftreue-Regelung fordern wir seit Jahren auch auf Landesebene. Allerdings weigert sich die Bayerische Staatsregierung nach wie vor, ein Tariftreue- und Vergabegesetz einzuführen. Die angekündigte Nachwirkung von Tarifverträgen bei Betriebsausgliederungen kann die Tarifflucht der Arbeitgeber eindämmen. Allein durch Tarifflucht im Freistaat entgeht den Sozialversicherungen, dem Fiskus und den Beschäftigten jährlich ein Milliardenbetrag“, so Unger.

Zur Erhöhung des Mindestlohnes auf 12 Euro in einem Schritt sagt Manfred Unger: „Diese Maßnahme wird allein in Bayern etwa einer Million Beschäftigten zu höheren Einkommen verhelfen. Die Ampelkoalition ist gefordert, die Erhöhung im Jahr 2022 nun zügig umzusetzen. Kritisch sehen wir allerdings die nach wie vor vorhandenen Ausnahmen beim Mindestlohn, z.B. für Jugendliche unter 18 Jahren und Langzeitarbeitslose. Hier muss noch nachgebessert werden“.


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