Deutscher Gewerkschaftsbund

22.11.2019

DGB zeigt Flagge – NEIN zu Gewalt an Frauen

Fahnenhiss-Aktion am Münchner Gewerkschaftshaus

NEIN zu Gewalt an Frauen

DGB/Kopera

Fahnenhiss-Aktion am Münchner Gewerkschaftshaus: Der Frauenausschuss des DGB München unterstützt die „Münchener Aktionswochen gegen Gewalt an Frauen, Mädchen und Jungen“ und sagt dabei in aller Nachdrücklichkeit: „NEIN zu Gewalt an Frauen“.

 

Im Rahmen der „Münchner Aktionswochen gegen Gewalt an Frauen, Mädchen und Jungen“ hissen die Münchener Gewerkschaftsfrauen am 22.11.2019 die Fahne „NEIN zu Gewalt an Frauen“ am Gewerkschaftshaus München. „Wir stehen gemeinsam ein gegen jede Form der körperlichen, psychischen und sexuellen Gewalt an Frauen in der Arbeitswelt und zu Hause“, so Christiane Kern, Vorsitzende der DGB Frauen München. „Viel zu oft wird immer noch die häusliche Gewalt gegen Frauen bagatellisiert und totgeschwiegen. Das muss sich dringend ändern“, so Kern. Um dieses Schweigen zu brechen, beteiligen sich die DGB Frauen München an den Münchner Aktionswochen, die rund um den 25. November – dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen – ein Zeichen für ein freies und gleichberechtigtes Leben von Mädchen und Frauen setzen.

Auf nationaler und internationaler Ebene nehmen der DGB und der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) den 25. November zum Anlass, um die schnelle Ratifizierung des in diesem Jahr beschlossenen internationalen ILO Abkommens C190 zu fordern. Mit der #MeToo-Debatte ist sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz weltweit zum Dauerthema geworden. Bei der Internationalen Arbeitsorganisation ILO wurde nun endlich ein Übereinkommen gegen Gewalt und sexuelle Belästigung in der Arbeitswelt samt Empfehlungen zur Umsetzung in den Nationalstaaten beschlossen. Dafür haben sich die Gewerkschaften auf nationaler und internationaler jahrelang vehement eingesetzt. Mit dem Abkommen existiert seit Juni 2019 ein internationales Übereinkommen, das verbindliche Mindeststandards setzt, erstmals eine weltweit gültige Definition von sexueller Belästigung und Gewalt festlegt und sich nicht allein auf den Arbeitsplatz, sondern auf die Arbeitswelt generell bezieht. Damit dieser Meilenstein bald umgesetzt wird und sich Frauen und Männer weltweit wirksam gegen Gewalt und sexuelle Übergriffe in der Arbeitswelt wehren können, muss die Bundesregierung jetzt Vorbild sein und dieses Instrument zeitnah ratifizieren!

 

Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen:

1990 wurde der 25. November von den Vereinten Nationen als offizieller Gedenktag anerkannt, an dem sich inzwischen weltweit über 800 Organisationen aus rund 90 Ländern beteiligen. Der 25. November ist damit neben dem 8. März, dem Internationalen Frauentag, und dem Equal Pay Day einer der Hauptaktionstage der Frauenbewegung gegen Diskriminierung, Unterdrückung, Verfolgung und Gewalt gegen Frauen.

NEIN zu Gewalt an Frauen

DGB/Kopera

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